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Bielefelder reagieren auf Foodwatch-Kritik auf Substanz in Back-Dekorartikeln

Oetker-Artikel bald frei von Titandioxid

Bielefeld (WB/in). Der Nahrungsmittelhersteller Dr. Oetker wird ab April 2020 in seinen Lebensmitteln kein Titandioxid mehr einsetzen. Das erklärte Firmensprecher Jörg Schillinger am Sonntag, nachdem die Bielefelder genau dies schon 2019 in Aussicht gestellt hatten .

Titandioxid ist oft in Zahnpasta enthalten – aber nicht nur da. Foto: dpa

Vorausgegangen war Kritik der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch, die Titandioxid in Oetker-Backdekor-Artikeln nachgewiesen haben will.

Wie Dr. Oetker haben nach einem Bericht des Rundfunks Berlin-Brandenburg auch Bahlsen, Unilever, Nestlé, Ferrero, Ritter Sport, Kellogg´s und Danone erklärt, freiwillig auf den Einsatz von Titandioxid zu verzichten.

In Frankreich gilt seit 1. Januar 2020 ein gesetzliches Verbot für die auch Titanweiß genannte chemische Verbindung. Der Farbstoff ist aber von der EU zugelassen. Auch das Bundesgesundheitsministerium sieht den Verdacht, dass der Stoff auch in kleinsten Partikeln Krebs fördern kann, bisher nicht ausreichend belegt.

Titanweiß an in Süßwaren und Zahnpasta

Der Weißmacher kommt auch in Süßwaren, Kaugummis, Zahnpasta, Sonnencreme, Farben, Lacken, Kunststoffen und Gummi zum Einsatz.

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