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Wertsteigerung von Verkaufsimmobilien sichern

Der Immobilienmarkt ist hart umkämpft. Verkäufer und Verkäuferinnen, die ihre Immobilie vor dem Verkauf optimieren, können häufig die Investitionskosten decken und den Verkaufswert erhöhen. Aber welche Investitionen lohnen sich hier wirklich?

Aschendorff Medien

Foto: Auris/Clipdealer.de

Gepflegte Immobilien sind besonders gefragt

Der günstigste Weg, den Verkaufswert einer Immobilie zu erhöhen, ist eine optische Aufwertung. Für den Außenbereich sind Gartenarbeiten wichtig. Diese lassen sich häufig in Eigenarbeit umsetzen. Mit einem Hochdruckreiniger lassen sich Treppenstufen oder die Gehwegplatten im Eingangsbereich leicht säubern.

Mit einer modernen Fassadenverkleidung lässt sich der gesamte Stil eines Hauses ändern. Hier gibt es hochwertige Systeme, die leicht zu installieren sind. Außerdem werden die Verkleidungen in vielen Varianten und allen Preisklassen angeboten.

Schlichtes Design wählen

Einfache Renovierungsarbeiten wie das Streichen oder Tapezieren der Innenräume machen ebenfalls einen Unterschied für den Verkauf. Hier möglichst auf schlichte Designoptionen setzen. Weiße Wände und Ordnung lassen Räume nicht nur hochwertig aussehen, sie erlauben es den Käufern auch, sich ihre eigene Vision des Hauses vorstellen zu können.

Tipp: Immer mehr Immobilienmakler und Maklerinnen nutzen Home-Staging, um bessere Verkaufspreise zu sichern. Hier werden die Immobilien von professionellen Innen-Designern für die Begehungen mit Interessenten eingerichtet.

Energieeffiziente Umbauten

Ein wichtiger Verkaufspunkt für Immobilien aller Art ist die Energieeffizienz. Es gibt eine Reihe von Renovierungsmöglichkeiten:

·         Dämmung

·         Fenster und Türen

·         Heizanlage

·         Solaranlage

Der Bund und das Land stellen eine Reihe von Förderoptionen zur Verfügung. So können entsprechende Sanierungen kostengünstig realisiert werden. Gleichzeitig lässt eine optimierte Energieeffizienz den Verkaufswert merklich steigen.

Mietalternativen schaffen

Große Wohnimmobilien sind häufig länger am Markt. Der Wohnraum ist zu groß oder die Kaufsumme ist hoch. Es lohnt sich, innerhalb der Immobilie einen separaten Wohnraum zu schaffen, der als Mietimmobilie genutzt werden kann. Käufer und Käuferinnen haben dann die Wahl, die gesamte Immobilie in Eigennutzung zu bewohnen oder einen Teil der Kosten über die Mieteinnahmen zu decken.

Der Ausbau von Dachgeschoss oder Keller kann für Immobilien mit geringem Wohnraum einen nennenswerten Verkaufsvorteil bringen.

Ausgefallene Elemente entfernen

Wohnimmobilien spiegeln den individuellen Charakter der Bewohner und Bewohnerinnen wider. Für den Verkauf können auffällige Elemente jedoch hinderlich sein. Ist der Garten etwa mit Wichtelzwergen übersäht, kann das interessierte Personen abschrecken. Feste Installationen wie ein pinkfarbenes Gartenhaus, eine Trennwand mit einbetonierten Glasflaschen oder ein Wandbild an der Hauswand sind nicht für alle ansprechend. Müssen diese nach dem Kauf entfernt oder überarbeitet werden, drückt das den Gesamtpreis. Daher lohnt es sich, Elemente dieser Art zu entfernen.

Welche Preissteigerung ist zu erwarten?

Ob und in welchem Umfang der Preis der Immobilie erhöht werden kann, hängt von vielen Faktoren ab. Experten gehen davon aus, dass eine Generalüberholung des Hauses den Preis um 6 bis 10 % steigern kann. In einigen Fällen sind aber auch bis zu 20 % Wertsteigerung möglich. Gute Maklerbüros sind in der Lage, hier eine umfassende Beratung anzubieten.

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