1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Ueberregional
  4. >
  5. Wirtschaft
  6. >
  7. Zu Gast bei Oetkers „Frau Renate“

  8. >

Bielefelder Nahrungsmittelkonzern testet neues Gastronomiekonzept im Einzelhandel

Zu Gast bei Oetkers „Frau Renate“

Bielefeld/Koblenz(WB). Der Bielefelder Konzern Dr. Oetker testet in Koblenz ein ganz neues Gastronomiekonzept. Namensgeber ist „Frau Renate“, eine bekannte Werbefigur des Unternehmens aus den fünfziger Jahren. Ort des Geschehens ist der Edeka-Markt Goerzen, der täglich von 15.000 Kunden besucht wird.

Bernhard Hertlein

Oetker-Produkte, zubereitet in einem Shop im Supermarkt: Dieses Konzept testen die Bielefelder jetzt sechs Monate lang in Koblenz. Foto: Dr. Oetker

Die Testphase soll nach Auskunft von Hans-Wilhelm Beckmann, Deutschland-Chef von Dr. Oetker, etwa sechs Monate dauern. Danach werde man entscheiden, ob das Frau-Renate -Bistro auch in anderen Supermärkten eingeführt werden soll.

Hinter einer Theke werden Produkte aus dem Oetker-Sortiment wie Pudding, Pizza oder Müsli zubereitet. Hinzu kommen trendige Café- und Bistroangebote wie Bowls und Waffeln, aber auch belegte Brote und Desserts. Wegen des hohen Convenience-Grades braucht „Frau Renate“ kein Fachpersonal wie etwa einen Koch.

80 Prozent der Speisen werden den Kunden Beckmann zufolge vorher oder anschließend auch im Supermarkt angeboten. Bei Gefallen können sie die Rezepturen in Form eines fast postkartengroßen Rezepts mitnehmen. Gleichzeitig wird es auch online oder auf einer App zur Verfügung gestellt.

Auch von Oetker: Café Gugelhupf in Luzern

Dr. Oetker testet immer wieder auch eigene gastronomische Konzepte. Dazu zählen ein am Ende nicht erfolgreicher Versuch einer Oetker-Pizzeria. Mehr Zuspruch bekam zumindest vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie das Café Gugelhupf, das die Bielefelder seit März 2017 in der Neustadt von Luzern testen. Außerdem ließ sich Oetker den Namen „Backatelier“ schützen.

Startseite