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E-Bike: Worauf beim Kauf achten?

Mittlerweile kann man kaum im Freien unterwegs sein ohne jemandem zu begegnen, der mit dem E-Bike unterwegs ist. Ob auf dem Berg oder in der Stadt – E-Bikes sind ein äußerst beliebtes Fortbewegungsmittel. Doch was sind deren Vorteile und worauf ist beim Kauf zu achten?

Aschendorff Medien -Sonderveröffentlichung-

Foto: clipdealer

Warum E-Bike?

Je nach Situation kann ein Elektrofahrrad ausgesprochen sinnvoll sein und auch den Alltag maßgeblich erleichtern. Einerseits profitieren schon aktive Radfahrer, die gerne ihren Bewegungsradius vergrößern wollen. Andererseits kann es Personen, die gerne mehr mit dem Rad unterwegs wären, aber die Anstrengung bis jetzt gescheut haben, eine Erleichterung bieten. Wenn beispielsweise der Wocheneinkauf zwar mit einem normalen Rad zu schwer zu transportieren ist aber man eigentlich nicht für jede kleine Strecke ins Auto springen will.

Auch für ältere Leute, denen das gewohnte Radfahren zu anstrengend geworden ist, kann das E-Bike eine Möglichkeit bieten, sich an der frischen Luft zu betätigen. Menschen mit Herz-Schwäche o. Ä. können übrigens durch einen Pulsmesser beim E-Bikefahren vor Überlastung geschützt werden.

Was ist der Unterschied zwischen E-Bike und Pedelec?

Genau genommen handelt es sich beim umgangssprachlich „E-Bike“ genannten Fahrrad um ein Pedelec. Jedoch ist die Unterscheidung eigentlich gar nicht schwiegrig.

·         Pedelec: Ein Fahrrad mit elektrischem Antriebsassistenten, einer Motorleistung von bis zu 250 Watt und Antriebsunterstützung bis zu 25 km/h. Es wird kein Führerschein benötigt, es gilt keine Helmpflicht und Anhänger sind erlaubt. Mit 95% ist das Pedelec deutlich die meistvertretene Variante unter den elektrischen Fahrrädern.

·         S-Pedelec: Hier handelt es sich auch um ein Rad mit elektrischem Antriebsassistenten, jedoch geht die Motorleistung bis 450 Watt und die Antriebsunterstützung bis 45 km/h. Dafür braucht man sogar einen Führerschein, es herrscht Helmpflicht und Anhänger sind verboten.

·         E-Bike: Eigentlich wird ein Zweirad mit Motor wird so bezeichnet; also ein Mofa.

Welche Arten von Elektrofahrrädern gibt es?

Auf dem Markt werden verschiedenste Modelle von E-Bikes angeboten. Diese sind dann für den jeweiligen Verwendungszweck optimiert.

·         Trekking E-Bike: Eine Kombination aus Rennrad und Mountainbike und somit ein Allrounder für Stadt und Radtouren. Perfekt für flaches bis leicht bergiges Gelände.

·         Mountain-/Cross-E-Bike: Sowohl super geeignet für den Alltag als auch für längere Radtouren. Selbst abseits der Straße kommt man einwandfrei voran.

·         Damen-E-Bike: Ein Fahrrad wird als E-Bike für Damen bezeichnet, wenn der Rahmen niedrig gestuft ist und somit der Aufstieg erleichtert wird.

·         E-Fatbike: Durch dickere Reifen (ca. >3.8”) wird ein Fatbike extrem geländefähig; auch bei Sand, Schlamm oder Schnee kann man noch gut fahren.

·         Klapp E-Bike: Durch die kompakte Größe besonders geeignet für Kofferraum, Camping oder Boot.

·         E-Lastenrad: Durch einen extra Stauraum können Einkäufe oder auch der Nachwuchs problemfrei von A nach B gebracht werden; die ideale Lösung in der Stadt.

Der Preis

Wer sich ein Elektrofahrrad kaufen möchte, sollte unbedingt ein hochwertiges wählen, denn man möchte ja auch länger etwas davon haben. Wird das Fahrrad nur hin und wieder gebraucht, so ist man mit einem Modell um ca. € 1700 gut bedient. Bei regelmäßiger Verwendung ist es auf jeden Fall ratsam, € 2000 oder mehr in die Hand zu nehmen.

Ein E-Bike anzuschaffen, kann durchaus lohnenswert sein. Achtet man auf Qualität und die passende Variante, so steht einem Kauf nichts mehr im Wege!

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