Freizeit

Pool im Garten – was gibt es zu beachten?

Ein eigener Pool im Garten ist für viele ein Traum. Seit einigen Jahren steigen die Temperaturen in den Sommermonaten konstant an und man kann den Gartenpool für mehrere Monate lang ausgiebig nutzen. Daher entscheiden sich immer mehr Gartenbesitzer dazu, eine passende Lösung umzusetzen. Das umfassende Angebot wirft viele Fragen auf. Welche Größe ist die Richtige? Welche Poolart bietet die meisten Vorteile und wo darf man einen Pool überhaupt bauen bzw. aufstellen?

Aschendorff Medien

Foto: Poolplatz.de

Den richtigen Pool wählen

Der Bau eines Pools ist in der Regel mit vielen Hürden und einem hohen Geldaufwand verbunden. Wer eine Mietimmobilie bewohnt, wird nur schwer eine Einwilligung des Vermieters bekommen. Darüber hinaus wäre die Investition nicht auf Dauer für den Eigennutzen. Aber auch auf dem eigenen Grundstück ist der Poolbau aufwendig, langwierig und teuer. Neben Baugenehmigungen, Materialkosten und Arbeitsstunden ist zu bedenken, dass der gesamte Gartenbereich von dem Bau beeinträchtigt wird. Denn es muss unter anderem ein Zu- und Ablauf für das Wasser gelegt werden.

Eine beliebte Alternative sind aufblasbare Pools. Diese lassen sich überall problemlos aufstellen, benötigen keine Baugenehmigung und sind recht günstig in der Anschaffung. Ein aufblasbarer Pool hat jedoch begrenzte Kapazitäten. Wer einen Pool sucht, um mit der ganzen Familie zu schwimmen, hat hier schlechte Karten. Außerdem kann es auch bei hochwertigen Pools dazu kommen, dass die Außenwand einreißt, in diesem Fall ist die Struktur des gesamten Pools beeinträchtigt.

Eine weitere Variante sind Framepools. Diese Pools nutzen ein robustes Grundgestell. Eine reißfeste Poolplane bildet das Becken. Framepools werden in allen Größenvarianten angeboten. Auch Gartenpools mit einer Länge vom mehr als 6 m sind realisierbar. Trittleitern und integrierte Wasserpumpen runden das Angebot ab. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Designoptionen für die Außenverkleidung zu entdecken. Ein Framepool ist ein echter Hingucker im Garten.

Framepools im Garten aufbauen

Ein Framepool lässt sich ohne großen Aufwand aufbauen. Es ist nicht notwendig, den Untergrund speziell vorzubereiten. Der Untergrund sollte lediglich so eben wie möglich sein, um einen sicheren Stand zu garantieren. Einige Varianten nutzen seitlich abstehende Stützen, die die Gesamtbreite des Pools erhöhen – dies ist für die Wahl des Standortes zu beachten.

Nach der Poolsaison lässt sich ein Framepool problemlos abbauen und kann platzsparend verstaut werden. Hochwertige Modelle bieten leicht zu reinigende Oberflächen.

Tipp: den Pool vor dem Verstauen mindestens 5 Tage im Garten trocknen lassen. So ist keine Feuchtigkeit in den zusammengeklappten Planen vorhanden.

Wie lange hält das Wasser im Gartenpool?

Bei der richtigen Pflege und mit der Hilfe einer hochwertigen Poolpumpe ist es nicht notwendig, das Poolwasser konstant zu wechseln. Eine Poolfüllung hält somit die gesamte Saison. Den Filter regelmäßig säubern und bei Nichtnutzung den Pool mit einer Plane abdecken, um Verschmutzungen zu verhindern. Durch das Nachfüllen mit Frischwasser kann der Einsatz von Chemikalien minimal gehalten werden. Dennoch ist eine stetige Überwachung des pH-Wertes unumgänglich.

Die Befüllung eines größeren Pools sollte im Frühjahr der Gemeinde gemeldet werden, um herauszufinden, ob es Vorschriften rund um den erhöhten Wasserbrauch gibt.

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