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Wie die globale Erwärmung die Gesundheit der Menschen beeinflussen kann?

Die Temperatur auf dem Planeten wird immer höher. Landwirte, deren Ernten von ungewöhnlich heißen Sommern in Südeuropa, Asien und den Vereinigten Staaten betroffen sind, wissen das. Das ist dem Krankenhauspersonal bekannt, dessen Notaufnahmen immer mehr Menschen aufnehmen, die Opfer von anormalen Hitzewellen geworden sind.

Aschendorff Medien

Foto: Colourbox

Das haben auch diejenigen zu spüren bekommen, die durch die Waldbrände in Südeuropa und den USA obdachlos geworden sind. Das Wetter hat sich in ein tödliches Element verwandelt. Mit Hurrikans in der Karibik und im Golf von Mexiko demonstrierte das Wetter die volle Wucht der Zerstörungskraft. 800.000 Kinder in Ostafrika sind aufgrund einer lähmenden Dürre vom Hungertod bedroht, warnen Hilfsorganisationen und es treten auch vermehrt Krankheiten auf, die auf die globale Erwärmung zurückzuführen sind.

In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit der Frage, wie Sie Ihre Gesundheit in Zeiten der globalen Erwärmung schützen können und welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um die globale Erwärmung bestmöglich überstehen zu können.

Der Schutz vor aggressiver Sonne

Die globale Erwärmung lässt sich auf die sehr aggressive Sonne zurückführen. Die wertvolle Ozonschicht wird durch die Treibgase zerstört und wird immer dünner. Auf diese Weise kommen immer mehr UV-Strahlen durch und diese können in einer hohen Konzentration sehr schädlich für die Haut sein. Die Folge von zu langen Aufenthalten in der prallen Sonne im Sommer zeigen sich als Hautverbrennungen und zu starker Sonnenbrand. Des Weiteren kann die aggressive Sonneneinstrahlung dazu beitragen, dass es zu solchen Krankheiten wie Hautkrebs kommt. Aus diesem Grund sollten Sie sich unbedingt mit einem Faktor 50 Sonnencreme eincremen und im Sommer am Strand immer einen Sonnenschirm, eine Mütze (um Sonnenstich zu verhindern) und eventuell ein T-Shirt bei sich haben. Mit diesen Maßnahmen können Sie verhindern, dass Sie sich an den aggressiven UV-Strahlen stark verbrennen und Sie schützen sich vor solchen Krankheiten wie Hautkrebs.

Vorsicht vor verunreinigter Luft

Die globale Erwärmung brachte auch starke Temperaturschwankungen mit sich und das hat vor allem bei Asthma einen negativen Effekt. Die verunreinigte Luft aufgrund von zu viel Kohlendioxid (CO2), Emissionen und Treibhausgase sorgt dafür, dass es für Menschen mit Atemwegserkrankungen wie Bronchitis oder Asthma immer schwerer wird zu atmen. Somit empfiehlt es sich für Allergiker, Asthmatiker und Menschen mit Bronchitis oder anderen Atemwegserkrankungen, sich spezielle Medikamente vom Arzt verschreiben zu lassen und am besten im Sommer, sich als Asthmatiker in die Natur mit vielen Bäumen und frischer Luft begeben, da die Stadtluft nun wirklich nicht für Asthmatiker geeignet ist.

Wasser ist das A und O

Besonders im Sommer steigen die Temperaturen stark an und es kommen immer wieder starke Hitzewellen, die auch in Deutschland Jahr für Jahr zunehmen. Wie Sie bestimmt wissen, besteht der menschliche Körper zu mindestens 80 Prozent aus Wasser. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig, dass Sie viel Flüssigkeit über den Tag verteilt zu sich nehmen. Im besten Fall müssen Sie bis zu 3 Liter Wasser pro Tag trinken. Das entspricht in zwei 1,5 Liter Wasserflaschen pro Tag.

Die Abkühlung bringt Erleichterung

Wir verbinden die globale Erwärmung mit starken Hitzewellen, die wir im Sommer ab Juni/Juli zu spüren bekommen. Damit der Körper nicht austrocknet, sollten Sie viel Wasser trinken und das haben wir bereits erklärt. Doch um den Körper auf die bestmögliche „Betriebstemperatur“ zu bringen, empfiehlt es sich, ins kühle Wasser zu gehen und sich einfach abzukühlen. Das können Sie auch Zuhause ganz bequem machen, indem Sie einfach eine kühle und erfrischende Dusche nehmen. Am Wochenende können Sie mit der Familie zum See fahren und ins kühle Wasser springen.

Die regelmäßige Desinfektion der Hände

Bereits als Kind hat man gelernt, dass die Hände immer sauber sein müssen, bevor man sich z. B. an Esstisch setzt. Diese Grundregelt haben wir als Kinder nicht ohne Grund gelernt, denn wir kommen ständig mit Bakterien in Kontakt. Besonders während der globalen Erwärmung vermehren sich zahlreiche Bakterien häufiger und schneller, die dazu führen können, dass wir an verschiedenen Krankheiten erkranken. Aus diesem Grund sollten Sie während der globalen Erwärmung im Sommer häufiger die Hände waschen als sonst und am besten sogar zu einem Desinfektionsmittel für die Hände greifen.

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