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„Statische Lage“ in Dortmund: Der 16-Jährige soll ruhig gewesen sein, bis Polizisten mit Reizgas sprühten

Schufen Polizisten die Gefahr erst?

Dortmund

Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat „erhebliche Zweifel“ daran, dass bei dem tödlichen Polizeieinsatz am 8. August in Dortmund der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit beachtet wurde. Sie geht vielmehr davon aus, dass die möglicherweise kritische Situation, die mit dem Tod des 16-Jährigen geendet hatte, erst durch die Polizisten geschaffen worden war.

In der Dortmunder Nordstadt erinnern Blumen und Kerzen an den 16-Jährigen, der von einem Polizisten erschossen wurde. Foto: Gregor Bauernfeind

Insgesamt zwölf Polizistinnen und Polizisten waren am 8. August zur Jugendhilfeeinrichtung St. Elisabeth gefahren, weil ein suizidgefährdeter 16-jähriger Flüchtling aus dem Senegal im Innenhof saß und sich ein Messer vor den Bauch hielt.

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