1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Ueberregional
  4. >
  5. Sport
  6. >
  7. Deutscher Meister zu stark für Lemgo

  8. >

TBV gerät beim 18:27 gegen Flensburg-Handewitt schon früh in Rückstand

Deutscher Meister zu stark für Lemgo

Lemgo (WB). Vier Tage nach der überragenden Vorstellung gegen den Kellerrivalen aus Ludwigshafen ist der TBV Lemgo in der Handball-Bundesliga an seine Grenzen gestoßen. Beim 18:27 (9:13) am Donnerstagabend gegen die SG Flensburg-Handewitt war die Mannschaft des Trainers Florian Kehrmann chancenlos.

Hans Peter Tipp

Lemgos Andreas Cederholm läuft sich gegen zwei Flensburger fest. Foto: Thomas F. Starke

Vor 3679 Zuschauern machten die Lipper gegen den amtierenden deutschen Meister im Großen und Ganzen gar nicht so viel falsch. Allerdings taten sich die Gastgeber von Beginn an gegen die mächtige 6:0-Verteidigung der Norddeutschen sehr schwer. Im Laufe der Partie ließen sie allerdings viel zu viele freie Wurfchancen ungenutzt – darunter auch zwei Siebenmeter. »Wir müssen weiter arbeiten. Aber wir müssen uns auch nicht mit dem deutschen Meister messen, trotzdem hätten wir heute besser spielen und mehr Emotionen zeigen müssen«, sagte TBV-Trainer Florian Kehrmann. Den Sieg der Flensburger bezeichnete er als »auch in der Höhe verdient.«

Lemgo - Flensburg 18:27 (9:13)

TBV-Tore: Elisson 4/1, Bartok 3, Carlsbogard 3, Cederholm 2, Theuerkauf 2, Guardiola 1, Hangstein 1, Klimek 1, Zerbe 1

SG-Tore: Röd 9, Gottfridsson 3, Jeppsson 3, Jöndal 3/3, Zachariassen 3, Golla 2, Johannessen 2, Svan 2

Zuschauer: 3679

Die Gäste, die im neunfachen Torschützen Magnud Röd den überragenden Akteur der Partie in ihren Reihen hatten, gingen in der vierten Minute mit dem 2:1 erstmals in Führung. Fortan lief der TBV stets einem mehr oder minder deutlichen Rückstand hinterher. Bis zur elften Minute gelang es dem Kehrmann-Ensemble, immer wieder auszugleichen. Doch nach dem 5:5 setzten sich die Gäste ab. In der 23. Minute betrug der Vorsprung der Flensburger beim 11:7 erstmals vier Tore. Nach dem Seitenwechsel zogen die Gäste von 17:12 (43.) auf 24:12 (50.) davon und konnten fortan Kräfte sparen.

Bester Werfer für den TBV war einmal mehr Bjarki Mar Elisson mit vier Treffern. Doch auch der Isländer hatte nicht seinen besten Tag und vergab mehrfach in aussichtsreicher Position. Für Lemgo geht es am kommenden Donnerstag beim Bergischen HC weiter.

.

Startseite