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Formel 1

Internationale Pressestimmen zum Großen Preis von Ungarn

Budapest (dpa)

Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hat dank einer starken Aufholjagd den Großen Preis von Ungarn gewonnen und seine WM-Führung weiter ausgebaut. Der Niederländer kämpfte sich am Sonntag in seinem Red Bull von Startplatz zehn ganz nach vorne.

Von dpa

Der Niederländer Max Verstappen vom Team Red Bull überquert als Sieger die Ziellinie in Ungarn. Foto: Attila Kisbenedek/Pool AFP/AP/dpa

In Budapest verwies der 24-Jährige den Briten Lewis Hamilton im Mercedes auf Rang zwei. Dritter wurde dessen Landsmann George Russell im zweiten Silberpfeil. Dazu schreibt die internationale Presse:

Großbritannien:

«Daily Mirror»: «Max Verstappen übersteht Dreher und gewinnt den Großen Preis von Ungarn, während er Lewis Hamiltons Angriff abwehrt.»

«Daily Mail»: «Max Verstappen holt sich atemberaubenden Sieg beim GP von Ungarn von weit hinterem Startplatz 10 aus, Lewis Hamilton überholt bei fulminantem Endspurt seinen Mercedes-Teamkollegen George Russell und wird Zweiter.»

Frankreich:

«L'Équipe»: «Der niederländische Fahrer Max Verstappen (Red Bull) hat am Sonntag beim Großen Preis von Ungarn einmal mehr die strategischen Fehler von Ferrari für sich genutzt und gewonnen.»

Italien:

«La Gazzetta dello Sport»: «Rotes Desaster. Das nächste Eigentor von Ferrari. Der rote Untergang. Nach einer Flop-Strategie verabschiedet sich Leclerc vom WM-Titel. Das Rennen in Budapest reiht sich ein in den Horror (und die Fehler) einer Saison, die unter einem guten Stern begonnen hatte (zwei Siege und ein zweiter Platz in den ersten drei Rennen), die sich aber immer mehr verkomplizierte durch Pannen, falsche Strategien und Fehler der Piloten.»

«Tuttosport»: «Das Ferrari-Desaster in der Box ist komplett: Es reicht! Es bringt nichts, einfach nur das beste Auto zu haben. Der Wagen war da, der Pilot war da. Aber wo war das Team? Ferrari kassiert in Ungarn die schlimmste Niederlage der Saison, ein wahrhaftiges Desaster, geboren aus einer unverständlichen Strategie.»

«Corriere dello Sport»: «Desaster Ferrari, nichts klappt mehr!»

«Corriere della Sera»: «Roter Untergang. Langsam wird klar, dass etwas oder jemand in der Strategie-Abteilung nicht funktioniert. Und es geht nicht darum, einen Sündenbock zu finden.»

«La Repubblica»: «Ein Fehltritt. Und mehr noch: Ferrari schießt ein Eigentor. Die ohnehin bereits komplizierte WM rückt wie eine Fata Morgana in immer weitere Ferne.»

Niederlande:

De Telegraaf: «Dank eines vorher nicht erwarteten, aber sensationellen Rennens auf dem Hungaroring kassierte Ferrari noch einen rechten Haken. (...) Das zeichnet den wahren Meister aus. Stärker zurück kommen nach einem mäßigen Tag oder mäßigen Ergebnis, egal aus welchem Grund. In seiner achten Saison als Formel-1-Fahrer ist Verstappen noch immer in der Lage, Menschen um ihn herum zu verblüffen. Sogar der größte "Hasser" muss dafür tief im Innern Respekt aufbringen.»

De Volkskrant: «Im GP von Ungarn bewies der F1-Fahrer, dass er als Weltmeister nur noch besser geworden ist (...) Er scheint wie befreit zu sein, Fehler macht er nur noch selten, und Rennen fährt er behutsamer.»

Algemeen Dagblad: «Die Art, wie Max Verstappen den Grand Prix von Ungarn gewann, kam der Perfektion sehr nahe. Und das während seine Konkurrenten von Ferrari wieder mal die Sache vermasseln. Das scheint der Gnadenstoß im Kampf um den WM-Titel zu sein.»

Spanien:

«Mundo Deportivo»: «Man sagt, dass die großen Champions diejenigen sind, die sich in Schlüsselmomenten nicht irren. Max Verstappen und Red Bull sind klare Beispiele dafür. (...) Der Niederländer lieferte an diesem Sonntag ein Konzert ab und gewann den Großen Preis von Ungarn gegen Russell (Zweiter) und Lewis Hamilton (Dritter). Nicht einmal ein Ferrari stand auf dem Podest, nicht einer! Unglaublich, aber wahr.»

«Sport»: «Logik ist nichts für Max Verstappen. Und auch nicht für Ferrari. In Ungarn deutete an diesem Wochenende alles auf einen Doppelsieg für die Scuderia und viele Probleme für den Red-Bull-Anführer hin (...). Aber in der Stunde der Wahrheit konnte der Niederländer das Rennen auf dem Hungaroring besser lesen als jeder andere und errang den Sieg, den achten der Saison für ihn, der eine Meisterschaft wert sein könnte.»

Österreich:

«Kurier»: «Das Team von Ferrari fällt in diesem Jahr durch extrem soziales Verhalten auf. Die Italiener scheinen in Geberlaune, denn mit Fehlern beschenkt man vor allem Red Bull und Max Verstappen mit Siegen.»

Schweiz:

«Blick»: «Verstappen siegt nach Mega-Aufholjagd in Budapest»

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