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Borussia Dortmund

Akanji beim BVB vor Abschied - Moukoko soll verlängern

Dortmund (dpa)

Der Schweizer Fußball-Nationalspieler Manuel Akanji steht vor einem Abschied von Borussia Dortmund. «Manuel hat einen Vertrag bis 2023, möchte diesen nicht verlängern», bestätigte der neue BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl den «Funke Medien».

Von dpa

Sebastian Kehl, Leiter Profiabteilung bei Borussia Dortmund, hat gegenüber den «Funke Medien» bekanntgegeben, den Kaderumbau weiter voranzutreiben. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Dem 26 Jahre alten Abwehrspieler werden seit Wochen Kontakte zu Manchester United und Juventus Turin nachgesagt. Aufgrund der Vertragssituation könnte der BVB nur noch in diesem Sommer eine Ablöse erzielen.

Zudem muss Akanji nach den Transfers der beiden Nationalspieler Niklas Süle und Nico Schlotterbeck um seinen Stammplatz in der Defensive des Bundesligisten bangen. «Wir stehen mit ihm und seinem Berater im engen Austausch und warten ab, was jetzt passiert», sagte Kehl.

Kehl will Kader weiter umbauen

Beim 17 Jahre alten Talent Youssoufa Moukoko strebt der Revierclub eine Fortsetzung der Zusammenarbeit an. Der Angreifer hatte unlängst Unzufriedenheit über geringe Einsatzzeiten erkennen lassen. Zudem sorgten im sozialen Netzwerk Snapchat gepostete Bilder und Nachrichten am vergangenen Wochenende für Spekulationen über einen nahen Abschied. «Er wollte sich scheinbar bei seinen scheidenden Kollegen bedanken. Zu ihm gibt es aber keinen neuen Stand: Er hat einen Vertrag bis 2023, und wir wollen diesen gerne mit ihm verlängern», sagte Kehl.

Obwohl bereits sieben Profis verabschiedet und drei Spieler verpflichtet wurden, ist laut Kehl der Kaderumbau noch nicht abgeschlossen: «Wir haben noch ein paar Themen zu klären. Das gehen wir jetzt sehr unaufgeregt und dennoch zielstrebig an. Es kann sicherlich noch etwas passieren, und zwar in beide Richtungen.»

Nach dem Abgang von Marwin Hitz sowie Roman Bürki und weil der bereits verkündete Transfer von Hertha-Torwart Marcel Lotka derzeit in der Schwebe hängt, «werden wir auf der Torhüterposition noch etwas machen», kündigte Kehl unter anderem an.

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