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Nach Lewandowski-Wechsel

Ballack: «Bayern nicht der Nabel der Welt»

München (dpa)

Auch nach dem Wechsel von Lewandowski sieht Michael Ballack den FC Bayern München als gut gerüstet. Für den Abgang des Polen äußert Ballack Verständnis und wird deutlich.

Von dpa

Spielte von 2006 bis 2010 für den FC Bayern München: Michael Ballack. Foto: Sven Hoppe/dpa

Vor dem Start der neuen Bundesliga-Saison sieht Michael Ballack den FC Bayern München als klaren Favoriten auf die Meisterschaft.

Konkurrenten müssten «eine absolute Top-Einstellung und das Abrufen der Leistung über das ganze Jahr» zeigen, sagte der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft im Interview des Bezahlsenders DAZN. «Nur so hast du eine Chance, den FC Bayern über 34 Spieltage zu schlagen.»

Ballack, der von 2002 bis 2006 für die Bayern spielte, sieht den Druck beim deutschen Rekordmeister als maßgeblichen Faktor. «Hier darf man nicht verlieren», sagte Ballack. «Da ist ein anderer Druck da, der von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge geschaffen wurde.»

Den Abgang von Stürmerstar Robert Lewandowski zum FC Barcelona sieht der 45-Jährige positiv. «Ich glaube, der FC Bayern hat hier alles richtig gemacht, den Weg frei zu machen, die Ablöse zu kassieren und an die Wirtschaftlichkeit zu denken. Genauso kann man Lewandowski beglückwünschen zu dem Wechsel, er hat sich noch einmal einen Traum erfüllt.»

Besonders Lewandowskis Sicht kann Ballack nachvollziehen, der 2006 zum FC Chelsea wechselte. «Der FC Bayern ist nicht der Nabel der Welt, es gibt auch andere Topvereine in Europa.»

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