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Kleinfeld-WM 2023 in Essener City

Fußball-Zauber im Mini-Format

Essen

Die Essener dürfen sich im kommenden Jahr auf eine Fußball-WM freuen - im Mini-Format. Vom 9. bis 18. Juni 2023 soll die Kleinfeld-WM auf dem Kennedyplatz mitten in der City steigen. Und ein neues Stadion für das Spektakel gibt es auch.

Von Ulli Brünger

Im Juni 2023 wird die Kleinfeld-Fußball-Weltmeisterschaft in der Essener Innenstadt ausgetragen. Das Bild zeigt von links Thanos Papadopoulos (Geschäftsführer International Socca Federation), Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) und Julia Colter vom Deutschen Kleinfeld-Fußball-Verband (DKFV). Foto: Julian Meusel/DKFV/dpa

In Essen wird im kommenden Jahr ein neues Fußball-Stadion gebaut. Es wird aber keine Konkurrenz zum berühmten Stadion an der Hafenstraße, der Heimspielstätte des gerade in die 3. Liga aufgestiegenen Traditionsclubs Rot-Weiss Essen und der Bundesliga-Spielerinnen der SG Essen. Sondern es wird - vorübergehend - mitten in der Essener City auf dem Kennedyplatz errichtet.

Immerhin 3000 Fans sollen in dem Mini-Stadion Platz finden. Und es soll Garant sein für ein Spektakel mit besonderer Stimmung. Denn darin steigt vom 9. bis 18. Juni 2023 die Weltmeisterschaft im Kleinfeld-Fußball.

Der Grundstein für das Stadion wurde schon in der vergangenen Woche mit dem symbolischen Spatenstich des Oberbürgermeisters der Ruhrmetropole, Thomas Kufen (CDU), gelegt. „Essen steht für seine Gastfreundschaft und Sportbegeisterung. Solch eine Veranstaltung ist daher bei uns genau richtig“, schwärmt Kufen.

Julia Colter vom Präsidium des Deutschen Kleinfeld-Fußball-Verbands (DKFV) ist Chefin des Organisationskomitees des „Socca World Cup 2023 in Essen“. Sie freut sich schon jetzt auf das Event mit 40 Nationen aus sechs Kontinenten und kündigt an: „Wir wollen hier in der Innenstadt ein regelrechtes Feuerwerk zünden.“

Jede Mannschaft besteht aus fünf Feldspielern und einem Torwart

Kleinfeld-Fußball wird in verschiedenen Formaten gespielt. Häufig ist der Platz genau halb so groß wie ein normales Fußball-Feld, dann kicken meistens Sieben gegen Sieben. Auf dem Kennedyplatz soll das Feld ungefähr die Maße 45 x 26 Meter haben. Die Tore sind fünf Meter breit und zwei Meter hoch, also kleiner als auf dem Großfeld. Bei der WM in Essen besteht jede Mannschaft aus fünf Feldspielern und einem Torwart - gespielt wird also Sechs gegen Sechs. Ansonsten entsprechen fast alle Regeln denen des großen Bruders, nur eine Abseitsregel gibt es beispielsweise nicht.

Neben dem zehntägigen Turnier soll es auch ein buntes Rahmenprogramm geben. Eine Fan-Meile ist geplant, Konzerte sollen ins Stadion locken. Auch die Essener Grundschulen werden mit einem Projekt zum Thema „Globales Lernen“ ins Geschehen eingebunden. Alle Essener sollen an der Veranstaltung teilhaben können und ihren Spaß haben. Der Eintritt zu den Spielen ist frei. Für behinderte Menschen und Rollstuhlfahrer gibt es einen barrierefreien Zugang zum Stadion.

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