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Kommentar zum fehlenden Tierwohllabel

Wahlkampfgerede

Die Grillsaison hat Fahrt aufgenommen – angereichert mit Fußball und dem passenden Erfrischungsgetränk. Beim Kauf der Steaks und Würste, der Spieße und Hamburger besitzt aber der Gedanke des Tierwohls trotz aller Bekundungen nicht immer höchste Priorität.

Frank Polke

Mehr Tierschutz könnte Wurst und Fleisch verteuern Foto: Robert Günther/dpa-tmn

Haltungsstandards, weniger Antibiotika-Einsatz oder kürzere Transportwege vom Stall bis zur Schlachtung – all dies sollte in dem jetzt verschobenen Tierwohl-Label zum Ausdruck kommen. Damit sollte eine Transparenz entstehen, die es bisher im Durcheinander der Siegel und Etiketten kaum gab. Im Gegenzug dazu sollten sich Landwirte, Handel und Fleischindustrie (die so heißt wie sie ist) darauf verständigen, den gezahlten höheren Preis den Landwirten zukommen zu lassen. Denn nur so können diese im harten Preis-Wettbewerb des Lebensmittelmarktes die höheren Standards finanzieren.

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