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Wie Hochschulen im Norden für das Sommersemester planen

Hannover/Göttingen/Bremen (dpa)

Im anstehenden Sommersemester sollen Studierende Vorlesungen an den Hochschulen in Niedersachsen und Bremen wieder in Präsenz besuchen. Was wird sich noch ändern?

Von dpa

An Universitäten und Hochschulen im Norden sollen Vorlesungen im Sommersemester wieder in Präsenz abgehalten werden. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

An Universitäten und Hochschulen in Niedersachsen und Bremen sollen Vorlesungen im Sommersemester wieder in Präsenz stattfinden. Nahezu einig sind sich die Hochschulen dabei darin, dass die 3G-Regelung nicht mehr gelten soll.

Studierende oder Lehrende müssen dann also nicht mehr nachweisen, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. Komplett ohne Einschränkungen wird aber wohl auch dieses Semester nicht verlaufen.

An der Leibniz-Universität Hannover soll das Sommersemester in Präsenz, mit Maskenpflicht und ohne die 3G-Regel stattfinden, wie eine Sprecherin der Uni mitteilte. Voraussetzung dafür ist, dass die niedersächsische Landesregierung wie erwartet am 19. März den Großteil der Corona-Regeln auslaufen lässt. Der Beginn der Vorlesungen ist demnach für den 11. April geplant. An der Hannoveraner Universität wurde auf Grundlage der 3G-Regel und unter anderem eines eigenen Testzentrums auch im Wintersemester Präsenzlehre angeboten.

Wiederaufnahme der Präsenzlehre mit Beginn des Semesters

An der Hochschule in Hannover soll die Präsenzlehre mit Beginn des Semesters am 1. März unter Beibehaltung der 3G-Regel Schritt für Schritt wieder aufgenommen werden. Geplant ist nach Angaben der Hochschule, dass im Laufe des Semesters die gesamte Lehre wieder in Präsenz stattfindet - «unter der Voraussetzung, dass sich die rückläufige Tendenz bei den Infektionszahlen weiter fortsetzt», sagte eine Sprecherin. Voraussetzung soll zudem der Mindestabstand von 1,5 Metern unter Studierenden und Lehrenden sowie das Tragen einer FFP2-Maske sein.

«An der Universität Göttingen planen wir ein Semester in voller Präsenz und arbeiten in den Fakultäten und Gremien daran, die Rahmenbedingungen hierfür zu schaffen», sagte der Präsident der Georg-August-Universität Göttingen Metin Tolan. Alle Räume sollen mit der regulären Sitzplatzanzahl genutzt werden können. Es werde weiterhin einen Basisschutz geben. Der sogenannte Campus-Covid-Screen, ein kostenloses PCR-Test-Angebot für Studierende und Lehrende, solle aufrechterhalten werden. Die Vorlesungszeit beginnt am 19. April.

Auch in Bremen soll an Hochschulen wieder in Präsenz gelehrt werden. Darauf haben sich die Hochschulleitungen im Land Bremen und das Wissenschaftsressort laut einer gemeinsamen Mitteilung geeinigt. «Die Rückkehr zur Präsenz ist wichtig, um die Hochschulen wieder zu einem Ort des Miteinanders und des Dialogs zu machen», hieß es in dem Schreiben. Zugleich sollen die in der digitalen Lehre gewonnenen Erkenntnisse genutzt werden, um Lehrangebote weiterzuentwickeln. An der Uni sowie der Hochschule Bremen beginnt die Vorlesungszeit am 19. April.

Auch TU Braunschweig plant Vollpräsenz

Die Technische Universität Braunschweig hofft, zum Beginn der Vorlesungszeit am 19. April Vollpräsenz ermöglichen zu können. Die aktuellen Planungen liefen primär in diese Richtung, sagte eine Sprecherin. «Je nach Gesetzeslage und Infektionsgeschehen treffen wir bei der Präsenzlehre weitere Schutzmaßnahmen wie 3G oder Maskenpflicht.»

Bereits ab dem 14. März beginnt an der Hochschule Osnabrück wieder der reguläre Vorlesungsbetrieb. «Geplant ist ein Semester in Präsenz», sagte ein Sprecher. Bis zum 19. März soll entsprechend der gültigen Bestimmungen des Landes Niedersachsen für den Zutritt zu der Hochschule die 3G-Regel gelten. «Danach planen wir freien Zugang, sofern es die dann gültigen Bestimmungen erlauben.»

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