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Forschung und Lehre

Zahl der Habilitationen um sechs Prozent gestiegen

Wiesbaden (dpa)

Die Habilitation ist die höchste akademische Qualifikation, die jemand erwerben kann. In Deutschland schlagen immer mehr diesen Weg ein - allerdings sind es zum vorwiegenden Teil Männer.

Von dpa

Die Zahl der Habilitationen in Deutschland stieg im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Im vergangenen Jahr haben in Deutschland 1621 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre Habilitation an Universitäten und gleichgestellten Hochschulen in Deutschland erfolgreich abgeschlossen. Die Zahl stieg damit im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent und erreichte den höchsten Wert seit 2016.

Bei den Männern stieg die Zahl der Habilitationen stärker als bei den Frauen - von 995 auf 1071, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Dadurch reduzierte sich der Frauenanteil an den Habilitationen leicht von 35 Prozent auf 34 Prozent. Im Jahr 2011 hatte der Frauenanteil noch bei 25 Prozent gelegen.

Mit insgesamt 908 Habilitationen nahm wie bereits in den Vorjahren die Fächergruppe Humanmedizin/Gesundheitswissenschaften den größten Anteil der Abschlüsse ein. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Zahl der Habilitationen in dieser Fächergruppe um sieben Prozent.

Die nächstgrößere Anzahl an Habilitationen entfiel auf die Fächergruppe Geisteswissenschaften mit 213 Abschlüssen und die Fächergruppe Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften mit 182 Abschlüssen. Das Durchschnittsalter der frisch Habilitierten, die damit eine besondere Befähigung für die Arbeit in Forschung und Lehre nachweisen, lag bei 42 Jahren.

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